|
| ![]() |
Wissenswertes über Mücke und MotteDie StechmückeWenn der Sommer warm und feucht ist, dann ist sie besonders aktiv - die Mücke genauer gesagt die Stechmücke. Gnadenlos sind die kleinen Blutsauger auf der Suche nach einem unfreiwilligen Gastgeber.Im Sommer pflanzen sich die Mücken fort und hierfür sind sie u.a. auf uns angewiesen. Denn die Weibchen müssen nach der Befruchtung durch die Männchen eine Blutmahlzeit zu sich nehmen, da sie Protein benötigen, um Eier zu bilden und ihre sonstige Nahrung nur aus Nektar und Fruchtsaft besteht und kein Protein enthält. Somit ist die Aufnahme von Blut unverzichtbar für die Fortpflanzung der Stechmücken. Die Mücken-Männchen ernähren sich ausschließlich von Pflanzensäften und Wasser, denn ihre Mundteile eignen sich nicht zum Saugen von Blut. Das Mücken-Weibchen legt seine Eier in stehenden Gewässern oder in vorübergehend wasserbedecktem Boden ab. Auch ein Blumenkübel mit Wasser auf dem Balkon ist ein idealer Brutort. Somit sollten Sie an heißen und schwülen Tagen darauf acht geben, solche Gefäße auszuleeren oder gar nicht erst auf den Balkon zu stellen. Von ca. 17 Uhr abends bis 6 Uhr morgens sind die Mücken am aktivsten. Das Ortungssystem der Mücken ist so perfekt, dass sie Ihre Opfer in einem Umkreis von bis zu 70 Metern aufspüren können. Wen die Mücken stechen, entscheidet sich vor allem über den Geruch. Welche Duftstoffe sie im Detail bevorzugen, ist unklar. Hat die Mücke erst einmal ein Opfer ausfindig gemacht, gibt es beinahe kein Entrinnen mehr. Die Mücke sticht durch die oberste Hautschicht und saugt mithilfe Ihres langen Rüssels Blut aus einem Blutgefäß. Bis sie eins gefunden hat, braucht sie manchmal sogar mehrere Anläufe. Damit das aufgenommene Blut nicht gerinnen kann, sondert die Mücke ein Enzym ab, welches letztendlich für die unangenehmen und lästig juckenden Schwellungen verantwortlich ist. Wenn Sie nachts den für Mücken charakteristischen hohen Summton wahrnehmen, können Sie davon ausgehen, dass hier Mücken auf der Partnersuche sind. Das Mückenweibchen erzeugt einen tieferen Ton als die Männchen und locken somit die paarungsbereiten Männchen an. Der Ton wird überwiegend durch das kurze und schnelle Schlagen der Flügel erzeugt - und dieses bis zu 600 mal in der Sekunde! Das richtige MückenabwehrmittelLeider eigen sich Mückenmittel die auf die Haut aufgesprüht oder eingerieben werden nicht für Babys und Kleinkinder. Hier ist der Einsatz von AntiMück ratsam.Beim Spielen im Freien hilft eine sorgfältige Bekleidung, durch die die Mücken nicht stechen können. Auch für Erwachsene empfiehlt sich der Einsatz von Antimück, da die natürlichen Inhaltsstoffe ohne Nebenwirkungen die lästigen Plagegeister vertreiben. Die Motte (Kleidermotte)Die ausgewachsene Motte ist eigentlich harmlos. Vielmehr ihr Nachwuchs ist dafür verantwortlich, dass geliebte Kleidungsstücke plötzlich Löcher aufweisen. Befallen werden bevorzugt Kleidungsstücke, die schon länger nicht getragen wurden. Besonders beliebt sind Kleider, die Schweiß- und Schmutzrückstände aufweisen, da diese eine gute Nahrungsquelle bilden.Nicht befallen werden pflanzliche Produkte wie Baumwolle oder Leinen. Ebenso synthetische Kunstfasern oder Seide sind bei den kleinen 1 bis 10 mm langen gelbweißen Raupen nicht sehr beliebt. Wenn eine Motte das Licht umflattert handelt es sich in den meisten Fällen um das Männchen auf der Suche nach einem paarungswilligen Artgenossen. Das Männchen kann somit als Indiz für einen möglichen Befall gewertet werden. Die weibliche Motte richtet sich nach der Befruchtung zwischen Spalten und Ritzen gemütlich ein und legt 100 bis 250 weiße Eier. Diese werden einzeln auf Wollstoffen, Federn, Pelzen und Polstermöbeln abgelegt. Aus den Eiern schlüpfen nach etwa zwei Wochen gelb-weiße Raupen. Nach etwa drei Monaten beginnt die Verpuppung. Schlüpft die Kleidermotte anschließend aus ihren bis zu 15 cm langen Röhren, ist sie für die Kleidung keine Gefahr mehr. Ihr Mundwerkzeug ist verkümmert. Nach etwa 30 Tagen stirbt die Kleidermotte, doch zuvor nutzt sie die Zeit um sich zu paaren und wiederum hunderte Eier zu legen. Wie erkennt man Mottenbefall?
Vorbeugung
| ![]() |
Eine Mücke sticht | ![]() |
Pfister GmbH | Zum Ebersberg 49 B | 31832 Springe | Telefon 0 50 41 - 62 07 98 | Fax 0 50 41 - 62 07 99 | E-mail info@pfister-gmbh.de